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(Verstorben per 31. Dezember 2019)
Willkommen auf deren Beerdigung
Gegründet wurde das Experiment Audiovision Pfister Mitte 2015, um nach eher kurzem Dasein per 31. Dezember 2019 zu versterben. Während diesem kurzen Leben, fristete dieses Kind ein mehrheitlich karges Dasein und der Inhaber stellte sich immer wieder die Frage, ob er dieses Kind nicht besser sterben lassen sollte. Er war zwar fasziniert von den Möglichkeiten dieses Kindes, sprich, dessen multimedialen Angeboten, doch die Resonanz auf diese Angebote war und blieb bescheiden.
Die Ursachenforschung zum Misserfolg kann zwei Schienen folgen; der Weltlichen und der Geistlichen. Weltliche gesehen kann man dem Inhaber vorwerfen, er hätte einfach zu wenig Wind gemacht um dieses Kind, mit anderen Worten, sich punkto Werbung allzu sehr zurückgehalten. Natürlich kann man auch einfach dem überlaufenen Markt in diesem Bereich die Schuld geben und sagen, bei zu vielen Haien und Piranhas im Multimediabecken wäre für einen kleinen, harmlosen Karpfen einfach nichts zu holen. Oder wie wäre es mit einer Kombination von beidem? Na gut, sei es, wie es wolle, weit wichtiger erscheint dem Gründer die geistliche Schiene.
Als Jünger Christi hätte er besser auf seinen Meister Jesus Christus hören sollen und gründlicher nach dessen Weisung fragen müssen. Entstanden ist dieses Kind wohl aus Ratlosig – und Perspektivenlosigkeit in Bezug auf eine christliche Arbeit, und ein Stück weit wohl auch in Rebellion und Ungehorsam Gott gegenüber. Weil geistlich nichts in die Gänge kam in den Jahren vor 2015, sagte er sich, er wolle nun nach bereits vergangenen weltlichen Experimenten erneut eins starten und stellte einfach einmal alle möglichen Dinge, welche ihn interessierten, als Angebot ins Netz. Geistlich gesehen hatte er dabei sozusagen keine Führung. Es gab nur einen einzigen, winzigen Impuls vom allmächtigen Schöpfer des Universums an welchen er sich noch vage erinnern kann. Der lautete: „Wenn Du schon eine Webseite kreierst, sollte diese wenigsten ein christliches Zeugnis sein!“ Nun gut, weil er kaum Scham kennt beim Zeugen von seinem Glauben, hat ihn dies nicht wirklich belastet und er baute fleissig einige Bibelverse und ein klares Glaubensbekenntnis in diese Webseite mit ein. Es gibt Unternehmer, und dazu sogar noch christliche, welche genau darin einen tieferen Grund für den Untergang das Kindes sehen mögen. Man stellte dem Gründer auch schon die Frage, ob er nun Missionar oder Unternehmer wäre? In was für einer Welt leben wir, wenn man glaubt, dies gehe nicht zusammen? Warum nur äussern sich Unternehmen in der Schweiz kaum zu ihren Werten oder Überzeugungen? Weil sie keine haben oder weil sie sich dafür schämen? Oder weil ihre Werte allenfalls von Kunden eher als kriminelle Festlegungen, denn es segensreiche Credos betrachtet werden müssten? Oder leben wir inzwischen tatsächlich in einem Land mit einer nur noch bedingten Glaubensfreiheit, wo man zwar alles glauben darf, sich jedoch besser nie dazu äussern sollte? Nun gut, sei es wie es wolle, diesen Fragen wollen wir hier nicht wirklich auf den Grund gehen, sondern vielmehr nach der Verantwortung des Gründers am Untergang seiner Firma forschen. Mutmasslich oder mit hoher Wahrscheinlichkeit ist er doch eher über seine eigenes, selbstzufriedenes Treiben, seine eingeschränkte Sicht und seinen Mangel an göttlicher Inspiration und Führung gestolpert, denn an einer nachchristlichen Gesellschaft gescheitert. Wobei letzteres gerne auch einmal in der Breite und Tiefe möge erforscht werden, denn es erscheint dem Gründer doch nicht ganz so unwahrscheinlich zu sein, als Mensch oder Unternehmen mit gewissen Werten auch aufgrund dieser Werte in unserer Gesellschaft scheitern zu können. Vermutlich jedoch hatte der Schöpfer des Universums ganz einfach andere Pläne für den hier genannten Unternehmensgründer.
Weil dies so langsam aber sicher, als eine kaum zu verdrängende Ahnung in ihm begann aufzusteigen, setzte im Laufe des Jahres 2019 ein Denkprozess zur Neuorientierung in Richtung einer hoffentlich fruchtbareren Zukunft ein. Und weil der Gründer gerne aus Pleiten lernt, hat er für sein nächstes Experiment gründlicher um Weisung durch den Allmächtigen gebeten und dazu von diesem auch den einen oder anderen Händedruck erhalten. Dieses Mal gibt es mehr als nur einen winzigen Impuls oder Gedanken zur nun neu angefangenen Geschichte und es bleibt zu hoffen, es möge, zumindest geistlich gesehen, erfolgreicher verlaufen.
Der hier Genannte widmet sich nun einer geistlichen Aufgabe und hat ein christliches Werk gegründet. ARK nennt es sich, was soviel bedeutet wie: „Anbetung dem rückkehrenden König.“ Da die gegenwärtige Welt nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht so langsam aber sicher zu Grunde geht, sondern noch ganz andere Probleme kennt, der moralische Zerfall wäre hier allenfalls erwähnenswert, widmet er sich nun auf der genannten Arche zeitgenössischen Themen aus einer biblischen Sicht und nutzt seine multimedialen Fähigkeiten in einem neuen Rahmen.
Diese ehemalige Geschäfts-Webseite bleibt, möglichst auf alle Zeiten, bestehen als Mahnmal für den Gründer und alle anderen Christen, welche glauben, sie könnten einfach machen, was ihnen geradeso passt und Gott würde ihnen schon seinen Segen dazu geben. Diese Philosophie kann schon zu Lebzeiten gründlich in die Hose gehen, muss es leider aber nicht. Leider, weil man doch als Christ gut beraten wäre, in enger Verbindung mit Christus zu leben. Dieser schaut erstaunlicherweise bei vielem auf dieser Erde zu und lässt viele gewähren, doch zu den Gewährten oder Zugelassenen zu gehören, macht uns nicht wirklich zu gesegneten Gottes und auch nicht zu konsequenten Jüngern Christi, sondern eben nur zu Menschen mit einem eigenen Kopf und wenig göttlicher Führung. Der Gründer dieses fehlgeleiteten Experimentes hier hat schon einige Male von christlichen Unternehmern die Bemerkung gehört: „Sie hätten viel zu tun, wenn sie nach dem Willen Gottes fragen würden. Sie wären Unternehmer und würden dementsprechend einfach mal handeln.“ Nun gut, Unternehmer mögen sie sein, vielleicht sogar sehr erfolgreiche, doch sind sie auch echte Jünger Christi?
Für Christen müsste es Ziel und Leidenschaft sein, zu den konsequenten Nachfolgern ihres Herrn zu gehören und zu tun, was sie idealerweise aus dessen Sicht tun müssten. Zugegebenermassen kann es schwierig sein, denn Willen Gottes in all dem Lärm um uns herum und in uns selbst zu erkennen. Solange man bei ehrlicher Prüfung nichts hört, kann man natürlich einfach mal machen, was einem gerade so passt. Nur stelle man sich darauf ein, dass der Meister irgendwann schon einmal sprechen wird und da wäre dann wohl eine Korrektur fällig. Wobei hier noch angemerkt sei; die äusseren Umstände müssen dummerweise keinesfalls eine klare Sprache sprechen. Wir dürfen nicht vergessen, dass es kaum einen kausalen Zusammenhang zwischen weltlichem Erfolg und geistlicher Exzellenz gibt. Nur weil eine Firma im Kriechgang unterwegs sein sollte, heisst dies noch nicht, dass sie nicht zu Gottes Plänen gehören sollte, genauso wenig, wie andererseits eine finanziell sehr erfolgreiche Firma zwangsläufig von Gott gewollt wäre und daher unter seinem Segen stehen müsste. Daher gilt es, unabhängig von der Situation, gut in sich hinein zu hören, um den Willen Gottes zu erfahren. Falls wir denn an diesem seinem Willen überhaupt interessiert sein sollten. Falls uns dieser Wille gar Befehl sein sollte, müssen wir uns allenfalls darauf einstellen, womöglich in Zukunft einen Weg zu gehen, welchen wir vielleicht lieber nicht gehen würden. So ging es schon anderen vor uns. Zum Beispiel einem Petrus, zu welchem Jesus sagte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst (Johannes 21.18)." Hier deutete Jesus wohl den irgendwann nach 60 n.Chr. folgenden Märtyrertod des Petrus an. In jungen Jahren machte der Petrus, was er wollte, wo er älter wurde, hatte er zu tun, was ihm von Gott aufgetragen wurde. So würde im Idealfall das Leben eines Jüngers Christi aussehen oder zumindest enden.
So viel zum Nachruf auf die Firma Audiovision Pfister. So richtig ungewöhnlich an diesem Nachruf könnte man nennen, dass ihn der Gründer oder quasi Verstorbene selbst im Auftrag des Allmächtigen verfassen durfte.
Herzlich grüsst hier alle, welche ernsthaft und konsequent Christus nachfolgen wollen:
Ralph Pfister, der fehlbare Gründer von Audiovision Pfister
Passend zu unserem Leitbild
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„Beschäftige Dich mit Deinen Problemen, solange sie noch klein sind!“
Verfasser unbekannt
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„Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal.“
Mark Twain
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„Dir geschehe nach deinem Glauben.“
Jesus
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„Wer ist aber unter euch, der durch Sorgen sein Leben auch nur um einen Tag verlängern kann?“
Jesus
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